Montag, Juli 23, 2007 

kurz: Konzert

Am Freitag war ich wie schon erwähnt auf nem Konzert des New York Ska-Jazz Ensembles im Paradiso. Irgendwie hatte ich kurz vorher davon erfahren und wollte unbedingt hin.

Ich habe die Band vor Jahren auf dem Montreal Jazz-Festival gesehen, und seither auch schon versucht, sie in Stuttgart mal wieder zu sehen, aber irgendwie hat das nie geklappt, obwohl sie dort schon öfters gespielt haben.

Naja, am Freitag jedenfalls war ich dann mit Agata da und wir hatten viel Spaß. Ich war schon lange nicht mehr auf nem Konzert, wo alles so unkompliziert war. Kein Dresscode, kein Verhaltenscodex, kein Band-Angeschmachte. Einfach an der Musik freuen und tanzen :-)

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Zeitraffer

Noch ein bisschen KinkFM hören und ein Bierchen trinken,

dann noch einmal
... schlafen,
... Wäsche waschen,
... packen,
... Research Proposal überarbeiten und Theoretical Framework schreiben,
... mit Koordinatorin treffen...

und los zum Freakstock! (Hier gießt es in Strömen, und ich hoffe, dass das Wetter in Gotha besser ist.)

Boah, ich wollte eigentlich nur kurz mal wieder Bericht erstatten, was hier los ist, kann mich aber nicht so richtig entscheiden, wo anfangen und wo aufhören.

- Heute nachmittag endlich mal richtig mit Research Supervisor diskutiert. War bis dahin echt zu harmonisch gewesen.
- Heute vormittag noch schnell ne MFG zu Freakstock besorgt. (Danke Anja!)
- Heute morgen zusammen mit Mitbewohnern Catalina und Oscar durch den Park zum Science Park geradelt. Hätte mir auch früher mal einfallen können.

- Gestern nacht noch Sorgen gemacht, wie ich zum FS komme. Etliche Szenarien durchgespielt.
- Ebenso Bulletin von September Leaves gelesen und gedacht, ich könnte ja mal wieder mailen. Beim Schreiben die Idee gehabt, ich könnte ja mit Gerd vom FS heimfahren. Tadaa, das klappt auch. (Danke Gerd!)
- Nach der Arbeit noch mit Kollegin Niki und Freund Sebastian aus Argentinien auf der Suche nach Live-Musik durch die Stadt geradelt.
- Davor gearbeitet, na klar.
- Davor mit Agata getroffen.
- Davor an meinem Research Proposal rumgeschrieben.
- Verschlafen.

- Samstag lange Proposal geschrieben.
- Nachdem ich lange geschlafen und rumgetrödelt hatte.

- Freitag auf nem tollen Konzert gewesen. (Da kommt ein extra Post.)
- Davor... lang an der Uni gewesen.

- Donnerstag nach der Arbeit n Sekt bekommen, weil ich 6 Abende Abwasch am Stück überstanden hatte :-)

Alles andere ist schon wieder zu lange her, glaub ich. Und so richtig spannend ist das alles ja auch nicht. Also Schluss jetzt.

Freu mich auf Freakstock und Heimaturlaub!!!

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Dienstag, Juli 17, 2007 

Lichtblick

Das geht raus an die, die's verstehen :-)

Heute kam ich gerade vom Studieren und Einkaufen nach Hause, da ruft mich mein Kollege vom Café an. Ob ich heute abend Zeit habe.

Ich: Och nee, ich muss eigentlich echt was fürs Studium tun.

(Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich die letzten drei Abende gearbeitet habe und es gestern echt chaotisch zuging, so dass ich später than ever nach Hause gekommen bin. Außerdem muss ich morgen und übermorgen auch wieder ran, und wollte heute eigentlich so nen Text für dieses Komitte gegenlesen.)

Er (relativ verzweifelt): I give you 10 Euro extra and you can leave at 10.30.

Tja, so einfach bin ich zu haben. Die Aussicht, einmal zu arbeiten, ohne die heilige Kaffeemaschine putzen zu müssen, und dafür auch noch extra Geld zu bekommen, hat mich überzeugt.

Anyway.

Ich komme an, es sind sooo viele Leute im Café, an der Bar ist ein neues Mädel (glücklicherweise mit dem alten Hasen Jorrit). In der Küche ist eine junge Dame, die schon ziemlich abgehetzt aussieht und mir erst einmal erzählt, dass sie schon seit einem Jahr nicht mehr in dieser Küche gearbeitet hat. Alles ist voll mit Geschirr und Bons von Bestellungen, die noch abzuarbeiten sind.

Chaos.

Irgendwann, als ich halbwegs wieder Herrin des Geschirrs geworden war und gemerkt habe, dass meine Kollegin bald durchdreht, habe ich ihr verraten, dass ich auch Dips und Salate machen kann.

Tadaa.

Da war ich dann nur noch am Rumrennen (auch wenn ich mir in den letzten Monaten doch mitterweile zumindest ein bisschen Gelassenheit angeeignet habe).

Gegen später, als ich mal wieder aus der Küche ins Café hochrannte, stand plötzlich ein Bekannter da (Freund des alten Hasens). Ich will eigentlich gleich wieder weg, weil ich mich nur verschwitzt und eklig fühle. Aber was soll ich machen, werde the Dutch way begrüßt, halt 3* Küsschen.

Und jetzt kommt's.

Sein Kommentar: "You smell like coriander." :-)

(Ok, ok, das hört sich jetzt vielleicht für euch nicht so toll an, aber ich fand's echt voll nett und musste dann doch nochmal nachfragen...)

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Leben in Amsterdam

Mensch, ich habe hier noch gar nicht berichtet, dass ich mich fuer das Zimmer in der Sarphatistraat entschieden habe! Mit dem Wissen, nach meinem Urlaub in eine Unterkunft zu ziehen, in der ich dann bis naechsten Sommer bleiben kann, lebt es sich schon viel besser :-)

Ausserdem bin ich mittlerweile bei Fahrrad Nummer 4 angelangt:

Mein lovely Geburtstags-Fahrrad (Nummer 2) hatte ja bekanntlich ein Pedal-Problem (das eine verlor ich staendig, dann broeckelte das andere ploetzlich auseinander).

Thomas hat mir kurz vor dem Umzug dann Juan's Fahrrad (Nummer 3) repariert, das mir aber am Samstag geklaut wurde. Direkt vor dem Haus!

Das Lustigste an der Geschichte waren die Reaktionen der Hollaender: Schulterzucken und "that sucks...". Die sind das alle schon gewoehnt 8+|

Thomas und seine Freundin Dani fliegen heute nachmittag leider zurueck nach Wien. Der Luxus fuer mich ist aber, dass ich jetzt aussuchen kann, ob ich das Fahrrad von Thomas oder Ricardo uebernehme :-)

PS: Ja, ich komme aufs Freakstock und bin danach noch ne Woche in der Stuttgarter Gegend!

PPS: Na, hat schonmal jemand Nescio gelesen?

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Freitag, Juli 13, 2007 

Not much

Just lying in a bar with my drip feed on
talking to my girlfriend waiting for something to happen
I wish it was the sixties
I wish I could be happy
I wish, I wish, I wish that something would happen.

Marco hat mir gestern nen Link zu OKX geschickt. Das ist ein Tribute zu OK Computer, anlässlich des zehnten Jahrestags des Albums.
Ok ok, der aufmerksame Leser wird jetzt einwerfen, dass obiges Zitat zwar von Radiohead, aber von the Bends und nicht von OK Computer ist. Stimmt. Schon klar.
Aber irgendwie dachte ich gestern an das Lied. Manchmal fällt mir die Zeile einfach ein. "I wish, I wish, I wish that something would happen."
Und gestern habe ich das erste Mal realisiert, was er da eigentlich singt. In der Bar liegen mit einem Tropf...?!

Oh well.

Hier ist nicht viel passiert, zumindest nichts Spektakuläres.

Studiums-technisch habe ich immerhin zwei von drei Projektberichten abgegeben und an einer Programmier-Aufgabe herumgedoktert, die mich auf mein Research Project vorbereiten soll. Außerdem bin ich jetzt in so nem Komitte, das Dokumente für die Akkreditierung unseres Programms gegenlesen muss/darf. Bin mal gespannt.

Das sonstige Leben war ungefähr so:
- Samstag: Dinner Party in Meer en Vaart,
- Sonntag: Arbeit,
- Montag: Kässpätzle für Freunde,
- Dienstag: Dinner Party und im Anschluss Abschiedsparty *seufz*,
- Mittwoch: Arbeit und Paradiso,
- Donnerstag: nix bzw. nur für mich kochen und mich mit Mitbewohnern unterhalten. Dem kolumbianischen Pärchen, na klar.

Tagsüber bin ich etwas unproduktiv, muss ich sagen. Ohoh. Und von meinem Research Supervisor (fast) traumatisiert. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Samstag, Juli 07, 2007 

Eieiei

Ich sitze hier und versuche, einen Projektbericht fertig zu schreiben. Es geht um die Evaluierung eines Bildungsreforms-Projekts. Habe mir das UNESCO-Projekt "Strengthening ICT in Schools and SchoolNet Project in the ASEAN Setting" ausgesucht, das nun doch etwas oversized ist. Frage mich, wie ich jemals fertig werden soll.

Außerdem kucke ich mir die Bilder auf der Seite an und frage mich, wo ich nach dem Studium landen werde.

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Donnerstag, Juli 05, 2007 

Viva Colombia!

Die meisten Party-Bilder finde ich ja dumm bis peinlich und somit nicht veröffentlichungswürdig, aber bei dem hier muss ich eine Ausnahme machen: Federico, ich und Carlos (v.l.n.r.) auf der letzten Party im Valckenier-Wohnheim, das demnächst abgerissen wird. Gleichzeitig auch die letzte Party vor Semester-Ende und dementsprechend emotional für die meisten...

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Dienstag, Juli 03, 2007 

Gestern

Thomas hat gerade ne Mail geschickt mit unserem Gruppenfoto von gestern. Juan war schon nicht mehr da, deswegen hat er ihn reingebastelt.
Also. Von links nach rechts:
Juan, Carlos, Fahad, Ricardo, Thomas, Dan, ich.
Dan aus Reading (England) hat nicht mit uns gewohnt, dafuer fehlt Lech.

 

Signal Fire

Spiderman 3 habe ich leider nicht gesehen, und das neue Album von ihnen habe ich auch nicht, aber ein Abend Arbeit mit meiner netten Kollegin Asha genügt, um mich an die wunderbaren Snow Patrol zu erinnern.

Der Soundtrack zum Abschiednehmen... Meine mittlerweile ex-WG hat sich zum Abschied von Ricardo in Festina getroffen. Er startet morgen (Dienstag) seine Europareise, die er in Portugal beendet. Fahad macht ab morgen (Dienstag) Heimaturlaub in Indien, kommt aber zum Glück fürs nächste Semester wieder. Federico fliegt am Mittwoch nach Indien, kommt Ende August für ein paar Tage zurück nach A'dam, um dann zurück nach Kolumbien zu fliegen. Usw.

Und ich Streberin sitze hier und versuche, eine Präsentation für morgen (Dienstag) vorzubereiten... Menno.

Hier das Video zu Signal Fire von Snow Patrol. Seufz.

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Sonntag, Juli 01, 2007 

Umgezogen

Bin jetzt im neuen Wohnheim. Super Lage, schöne Aussicht, Küche trotz vielen Leuten ziemlich sauber, Leute bis jetzt super nett. Natürlich wohnen auch hier Latinas und Latinos.

Der Umzug war super-anstrengend, und weil ich im August schon wieder umziehen muss, habe ich gar keine Lust, überhaupt irgendwas auszupacken. Mal sehen, was ich wann brauche.

Gut, ich muss mal überlegen, was ich aus dem alten Haus noch mitnehme, das Auto volltanken, zum nächsten Abschieds-Kaffee (Ricardo geht :-(), heut abend arbeiten, zwischendurch vielleicht mal was fürs Studium lesen...

PS für Doro und Anja: Ich konnte neulich doch tatsächlich das "R" rollen :-) Jetzt aber nicht mehr :-( Das Brötchen hat leider nicht geholfen, aber die Hoffnung, eines Tages doch noch Spanisch zu lernen, ist wieder größer.

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